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November 2016

Stojakovic, Krunoslav: »… ›für eminent kommunistische Grundsätze!‹ Linksradikale Opposition im sozialistischen Jugoslawien, 1960-1970«

24. November 2016 @ 19:00 - 21:00
Landesgeschäftsstelle, Walpodenstraße 10
Mainz, 55116
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Das jugoslawische Sozialismusmodell, dessen ideologische Anker die aus dem antifaschistischen Volksbefreiungskrieg übernommene Losung »Brüderlichkeit und Einheit« sowie das Selbstverwaltungssystem und die Blockfreiheit waren, stellte in vielerlei Hinsicht eine Ausnahme in der bipolaren Systemkonstellation der Nachkriegszeit dar. Es war kein Satellit der stalinistischen Sowjetunion; es unterhielt gute, nicht zuletzt wirtschaftliche Beziehungen zum ›kapitalistischen Westen‹, ließ sich von diesem jedoch ideologisch nicht vereinnahmen. Die etappenweise einsetzende Liberalisierung von Staat und Gesellschaft in den Fünfzigerjahren führte in der Folge auch zu einer Öffnung…

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Dezember 2016

Stefanov, Nenad: Ideentransfer im Kalten Krieg. Kritische Theorie und die Philosophie der Praxis in Jugoslawien. Aneignung, Austausch und Missverständnisse

15. Dezember 2016 @ 19:00 - 21:00
Landesgeschäftsstelle, Walpodenstraße 10
Mainz, 55116
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Im Mittelpunkt des Vortrags stehen die Wechselbeziehungen von zwei Konzeptionen kritischer Gesellschaftstheorie und Philosophie, die oft der »Neuen Linken« zugeordnet werden: die sogenannte Kritische Theorie der Frankfurter Schule und die jugoslawische Praxisphilosophie. Die Ideenzirkulation und wechselseitige Aneignung zwischen beiden Strömungen verdeutlicht, dass die Barrieren des Kalten Krieges nicht gänzlich Austauschprozesse verhindern konnten. Dies ist gerade im Hinblick auf die Beziehungen zwischen Intellektuellen aus Jugoslawien und der Bundesrepublik von Bedeutung. Warum entwickelte sich gerade zwischen Intellektuellen aus diesen beiden Gesellschaften ein…

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Fechner, Robert: Linkssozialistische Opposition in (Süd-)Osteuropa und die Rezeption der Marxschen Entfremdungskritik

19. Dezember 2016 @ 19:00 - 21:00
Landesgeschäftsstelle, Walpodenstraße 10
Mainz, 55116
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Die Veröffentlichung der ökonomisch-philosophischen Manuskripte von Marx im Jahre 1932 sollte, so eine Hoffnung Herbert Marcuses, »zu einem entscheidenden Ereignis in der Geschichte der Marx-Forschung werden«. Die Rezeption blieb aber aufgrund der fortschreitenden Faschisierung der europäischen Gesellschaften nur randständig. Erst mit der Niederschlagung des Nationalsozialismus, der Restauration und der sukzessiven Verhärtung der Blockkonfrontation setzte eine Auseinandersetzung mit dem Marxschen Frühwerk ein, welche dann aber umso intensiver geführt wurde. Von den 1950ern bis in die 1970er Jahre versuchte sich die akademische…

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