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Dezember 2015

Dirk Braunstein: Adornos Kritik der politischen Ökonomie.

3. Dezember 2015 @ 19:00 - 21:00
Philosphicum Universität Mainz, Jakob-Welder-Weg 18
Mainz , 55128 Deutschland

03.12.2015, 19 Uhr, Hörsaal P10, Philosophicum Universität Mainz Als Philosoph, Soziologe, Musikwissenschaftler, Kunsttheoretiker und ungerechtfertigterweise vor allem als Kulturkritiker ist Adorno als ein Klassiker des europäischen Geisteslebens nach dem Tode fest etabliert, und dies nicht nur in den Wissenschaften, sondern auch im Kulturbetrieb selbst. Dass er ein radikaler Kritiker der Produktionsverhältnisse war, kommt allerdings in den allermeisten Referenzen nur als Randnotiz pflichtschuldig zur Sprache; dass er sich mit ökonomischen Belangen aufgehalten habe, wird selbst von wohlmeinenden Kommentatoren entweder bestritten oder…

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Dezember 2016

Stefanov, Nenad: Ideentransfer im Kalten Krieg. Kritische Theorie und die Philosophie der Praxis in Jugoslawien. Aneignung, Austausch und Missverständnisse

15. Dezember 2016 @ 19:00 - 21:00
Landesgeschäftsstelle, Walpodenstraße 10
Mainz, 55116
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Im Mittelpunkt des Vortrags stehen die Wechselbeziehungen von zwei Konzeptionen kritischer Gesellschaftstheorie und Philosophie, die oft der »Neuen Linken« zugeordnet werden: die sogenannte Kritische Theorie der Frankfurter Schule und die jugoslawische Praxisphilosophie. Die Ideenzirkulation und wechselseitige Aneignung zwischen beiden Strömungen verdeutlicht, dass die Barrieren des Kalten Krieges nicht gänzlich Austauschprozesse verhindern konnten. Dies ist gerade im Hinblick auf die Beziehungen zwischen Intellektuellen aus Jugoslawien und der Bundesrepublik von Bedeutung. Warum entwickelte sich gerade zwischen Intellektuellen aus diesen beiden Gesellschaften ein…

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Fechner, Robert: Linkssozialistische Opposition in (Süd-)Osteuropa und die Rezeption der Marxschen Entfremdungskritik

19. Dezember 2016 @ 19:00 - 21:00
Landesgeschäftsstelle, Walpodenstraße 10
Mainz, 55116
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Die Veröffentlichung der ökonomisch-philosophischen Manuskripte von Marx im Jahre 1932 sollte, so eine Hoffnung Herbert Marcuses, »zu einem entscheidenden Ereignis in der Geschichte der Marx-Forschung werden«. Die Rezeption blieb aber aufgrund der fortschreitenden Faschisierung der europäischen Gesellschaften nur randständig. Erst mit der Niederschlagung des Nationalsozialismus, der Restauration und der sukzessiven Verhärtung der Blockkonfrontation setzte eine Auseinandersetzung mit dem Marxschen Frühwerk ein, welche dann aber umso intensiver geführt wurde. Von den 1950ern bis in die 1970er Jahre versuchte sich die akademische…

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